In diesem Training lernen agile Projektmanager*innen, wie sie Projekte in komplexen Umfeldern sicher steuern, Verantwortung im Team verteilen und moderne Projektmanagement Methoden strategisch einsetzen.
Projekte steuern, wenn lineare Pläne nicht mehr reichen
Projekte verlaufen selten linear. Anforderungen ändern sich, Stakeholder wechseln Prioritäten und Märkte entwickeln sich schneller als der ursprüngliche Projektplan.
Agiles Projektmanagement setzt genau hier an. Statt starrer Planung entsteht ein lernender Prozess. Statt Kontrolle steht Transparenz im Mittelpunkt. Statt Detailplanung für Monate werden greifbare Ergebnisse in kurzen Zyklen geliefert. Als Basis richten wir uns im Training nach dem bereits in 2001 erstellten Agilen Manifest.
Trainingsziele
Die Teilnehmenden des Agiles Projektmanagement Training lernen, wie sie:
Inhalte des Trainings
Modul 1: Projektmanagement Methoden verstehen und strategisch einordnen
Bevor Methoden angewendet werden, braucht es Klarheit.
In diesem Modul analysieren wir zentrale Projektmanagement Methoden im direkten Vergleich. Klassische Planung, agile Ansätze, hybride Modelle und Lean Prinzipien werden strukturiert gegenübergestellt.
Sie lernen:
- welche Projekte planbar sind und welche adaptiv gesteuert werden müssen
- wo klassische Meilensteinplanung sinnvoll bleibt
- wann agile Vorgehensweisen Wettbewerbsvorteile schaffen
- wie Entscheidungslogiken für die Methodenauswahl aussehen
Ziel ist ein differenziertes Verständnis, nicht ein dogmatischer Methodenwechsel.
Modul 2: Scrum im Projektmanagement fundiert anwenden
Scrum ist eines der bekanntesten Frameworks im agilen Umfeld. Doch häufig wird es verkürzt implementiert.
In diesem Modul arbeiten wir systematisch mit den Kernbestandteilen von Scrum:
- Rollenverständnis von Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam
- Aufbau und Pflege eines priorisierten Product Backlogs
- Sprint Planung mit klar definierten Zielen
- Daily Abstimmungen als Synchronisationsinstrument
- Reviews zur Ergebnissicherung
- Retrospektiven zur kontinuierlichen Verbesserung
Sie erleben Scrum nicht als Theorie, sondern als Arbeitsmodell mit klarer Struktur und Verantwortlichkeiten.
Modul 3: Kanban als Steuerungsinstrument für Transparenz und Struktur
Kanban ermöglicht visuelle Projektsteuerung.
In diesem Modul lernen Sie:
- Arbeitsprozesse transparent darzustellen
- Aufgaben in klar definierte Prozessphasen zu überführen
- Work in Progress zu begrenzen
- Engpässe frühzeitig zu identifizieren
- Durchlaufzeiten zu optimieren
Kanban eignet sich besonders für laufende Projekte und hybride Umfelder, in denen klassische und agile Elemente kombiniert werden.
Modul 4: Die Rolle von agilen Projektmanager*innen und Product Owner*innen
Agile Projektmanager*innen und Product Owner*innen arbeiten anders als klassische Projektleitungen.
Sie planen weniger im Voraus, moderieren mehr im Prozess. Sie schaffen Rahmenbedingungen, statt jede Aufgabe selbst zu kontrollieren.
In diesem Modul reflektieren wir:
- Führungsverständnis im agilen Kontext
- Entscheidungsprozesse in selbstorganisierten Teams
- Konfliktlösung in iterativen Arbeitszyklen
- Verantwortungsteilung zwischen Führung und Team
Das Ziel ist eine klare, souveräne Rollenposition.
Modul 5: Priorisierung und Arbeit mit Stakeholder*innen sowie Kund*innen
Agiles Projektmanagement lebt von klarer Priorisierung.
Sie lernen:
- Anforderungen in strukturierte User Stories zu überführen
- wirtschaftlichen Nutzen sichtbar zu machen
- Stakeholder Erwartungen aktiv zu steuern
- Zielkonflikte transparent zu moderieren
Gerade für agile Projektmanager ist Priorisierung ein zentrales Führungsinstrument.
Modul 6: Hybride Projektstrukturen entwickeln
Viele Unternehmen arbeiten nicht rein agil.
In diesem Modul entwickeln wir tragfähige Modelle, die klassische Projektmanagement Methoden mit Scrum oder Kanban verbinden.
Sie erarbeiten:
- Kriterien für hybride Strukturen
- Governance Modelle
- Übergänge zwischen Planungsphasen und iterativen Phasen
- Integration in bestehende Organisationsprozesse
Modul 7: Transfer in Ihre Projektpraxis
Am Ende steht ein konkreter Umsetzungsplan.
Sie definieren:
- geeignete Pilotprojekte
- Rollen und Verantwortlichkeiten
- notwendige Anpassungen in der Organisation
- erste Schritte zur Einführung oder Weiterentwicklung
Das Training endet nicht mit Wissen, sondern mit Handlungsfähigkeit.
Wann sich Fortbildungen im Projektmanagement lohnen
Fortbildungen im Projektmanagement sind besonders sinnvoll, wenn Projekte komplexer werden und klassische Strukturen oder altbewährte Methoden nicht mehr ausreichen.
Typische Anlässe sind:
- Projekte verzögern sich trotz detaillierter Planung
- Prioritäten ändern sich regelmäßig
- Teams arbeiten isoliert statt abgestimmt
- Transparenz im Projektverlauf fehlt
- Innovationsdruck steigt
Moderne Fortbildungen im Projektmanagement stärken Methodenkompetenz und Führungskompetenz zugleich.
Zielgruppe des Trainings Agiles Projektmanagement
Unser Training richtet sich gezielt an:
- Projektleitungen
- Agile Projektmanager
- Agile Coaches
- Product Owner
- Scrum Master
- Führungskräfte mit Projektverantwortung
- Unternehmen in Transformationsprozessen
Methoden innerhalb des Trainings
Das Training ist praxisorientiert und interaktiv. Folgende agile Methoden kommen hierbei zum Einsatz:
- Simulation eines Projektmanagement Prozesses mit Scrum
- Entwicklung eines Product Backlogs
- Sprint Planung in Kleingruppen
- Schätzung und Priorisierung von User Stories
- Aufbau eines Kanban Boards
- Analyse realer Projektbeispiele
- Moderierte Retrospektiven
- Transferplanung für Ihre Organisation
- Passende analoge sowie digitale Tools und Werkzeugen
Scrum und Kanban werden nicht nur erklärt, sondern aktiv angewendet.
Unsere Trainer*innen
Unsere Trainerinnen und Trainer verfügen über umfassende Erfahrung in agiler Transformation, Projektsteuerung und Organisationsentwicklung. Sie begleiten Unternehmen bei der Einführung moderner Projektmanagement Methoden und unterstützen agile Projektmanager bei der professionellen Weiterentwicklung ihrer Rolle.
Darüberhinaus verfügen unsere Trainer*innen über zahlreiche Auszeichnungen und Nachweise ihrer Qualifikation, wie:
Teilnahme & Zertifikat
Alle Teilnehmenden erhalten ein offizielles Zertifikat der Bildungsakademie Köln. Auf Wunsch stellen wir ein digitales Open Badge aus – sichtbar auf LinkedIn oder im Intranet.
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Möchten Sie agile Projektmanager stärken und moderne Projektmanagement Methoden strategisch einsetzen?
Teilen Sie uns Ihre Ausgangssituation mit. Wir entwickeln ein maßgeschneidertes Trainingskonzept für Ihr Unternehmen.
Häufige Fragen zum Agiles Projektmanagement Training
Nein. Agiles Projektmanagement hat seinen Ursprung zwar in der Softwareentwicklung, wird heute aber branchenübergreifend eingesetzt. Unternehmen nutzen agile Methoden in Marketing, HR, Produktentwicklung, Strategieprojekten oder Organisationsentwicklung.
Gerade in Bereichen mit komplexen Anforderungen oder hoher Dynamik entfalten agile Ansätze ihren größten Nutzen. Das Training ist daher bewusst so aufgebaut, dass es auf unterschiedliche Branchen und Projektarten übertragbar ist.
Nein. Das Training ist sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene agile Projektmanager*innen geeignet.
Teilnehmende ohne Vorkenntnisse erhalten eine klare Einführung in die Grundlagen von Scrum sowie Kanban und lernen die wichtigsten Strukturen und Rollen kennen. Gleichzeitig gehen wir in die Tiefe, sodass auch erfahrene Projektverantwortliche ihre Praxis reflektieren und weiterentwickeln können.
Ja, das ist ausdrücklich erwünscht.
Die Arbeit mit realen Projekten erhöht die Relevanz und sorgt dafür, dass die Inhalte nicht abstrakt bleiben. Teilnehmende können konkrete Herausforderungen, laufende Projekte oder geplante Vorhaben einbringen.
So entstehen im Training nicht nur Erkenntnisse, sondern auch konkrete Lösungsansätze, die direkt im Unternehmen weiterverfolgt werden können.
Ja, besonders für Führungskräfte.
Agiles Projektmanagement verändert nicht nur Methoden, sondern auch Führungsrollen. Führungskräfte müssen lernen, Verantwortung zu teilen, Entscheidungsräume zu schaffen und gleichzeitig Orientierung zu geben.
Das Training unterstützt dabei, diese neue Rolle zu verstehen und souverän auszufüllen – sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene.
Das Training ist konsequent praxisorientiert aufgebaut.
Neben kompakten fachlichen Impulsen arbeiten die Teilnehmenden in Übungen, Simulationen und Gruppenformaten. Scrum und Kanban werden nicht nur erklärt, sondern aktiv angewendet.
Der Fokus liegt darauf, das Gelernte direkt in den eigenen Arbeitsalltag zu übertragen.
Optimal sind Gruppen zwischen 8 und 16 Teilnehmenden.
Diese Größe ermöglicht intensiven Austausch, unterschiedliche Perspektiven und gleichzeitig eine enge Begleitung durch die Trainerinnen und Trainer.
Bei größeren Organisationen können auch mehrere Trainings parallel oder nacheinander durchgeführt werden.
Ja. Das Training wird inhaltlich und methodisch auf Ihre Organisation zugeschnitten.
Im Vorfeld klären wir Ziele, aktuelle Herausforderungen, Projektstrukturen und den Erfahrungsstand der Teilnehmenden. Darauf aufbauend passen wir Schwerpunkte, Beispiele und Übungen an.
So entsteht kein Standardtraining, sondern ein Format mit direktem Bezug zu Ihrer Praxis.
Der Transfer ist ein zentraler Bestandteil des Trainings.
Am Ende entwickeln die Teilnehmenden konkrete Maßnahmen für ihre Projekte. Diese umfassen nächste Schritte, Rollenverteilungen und erste Umsetzungsideen.
Optional bieten wir Follow-up Formate, Transfer-Workshops oder begleitendes Coaching an, um die Umsetzung nachhaltig zu unterstützen.
Dennis Jantsch ist Unternehmer, Trainer und Sparringspartner für Organisationen, die sich mit Veränderung, Strategie und Zusammenarbeit auseinandersetzen.
Er arbeitet mit Unternehmen daran, komplexe Themen greifbar zu machen und in klare Strukturen zu übersetzen. Dabei geht es ihm nicht um theoretische Konzepte, sondern um die Frage, was im jeweiligen Kontext tatsächlich funktioniert.
In seinen Workshops bringt er strategisches Denken mit praktischer Umsetzbarkeit zusammen. Ob Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Innovation oder Zusammenarbeit, sein Fokus liegt immer darauf, Orientierung zu schaffen und konkrete Ergebnisse zu entwickeln.
Er ist Mitgründer der UnternehmerRebellen und arbeitet mit Organisationen aus Mittelstand, Konzernen und öffentlichen Institutionen. Seine Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen fließt direkt in die Trainings ein und sorgt dafür, dass Inhalte nicht abstrakt bleiben, sondern anschlussfähig sind.
Seine Arbeitsweise ist klar, strukturiert und gleichzeitig offen für neue Perspektiven. Er versteht es, Diskussionen zu bündeln, Komplexität zu reduzieren und gemeinsam mit den Teilnehmenden tragfähige Lösungen zu entwickeln.

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