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Male Allyship Training

In diesem Workshop entwickeln die Teilnehmenden eine klare Positionierung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz, identifizieren relevante Anwendungsfelder und erarbeiten konkrete Use Cases für die Umsetzung im eigenen Arbeitsalltag.

Dauer:
8 Stunden
Sprache:
Deutsch
Besonderheiten:
Für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene geeignet, Online oder in Präsenz durchführbar
Male Allyship Training-Bildungsakademie Köln-Bild
Bildnachweis:
iStock - Drazen Zigic

Male Allyship beginnt dort, wo Haltung im Alltag sichtbar wird

Viele Männer möchten heute aktiv zu einer fairen und respektvollen Zusammenarbeit beitragen. Sie unterstützen Vielfalt, befürworten Gleichberechtigung und wünschen sich moderne Unternehmenskulturen. Gleichzeitig bleibt oft die Frage offen, wie genau dieses Engagement im Arbeitsalltag aussehen kann.

Denn Male Allyship bedeutet mehr als Zustimmung. Es geht nicht darum, einfach „für das Thema“ zu sein. Es geht darum, Verantwortung im eigenen Verhalten sichtbar zu machen. In Meetings. In Entscheidungen. In Kommunikation. In Situationen, die oft unscheinbar wirken, aber Zusammenarbeit nachhaltig prägen.

Genau dieser Punkt wird inzwischen auch in aktuellen Fachformaten und Programmen rund um Male Allyship intensiv diskutiert. So wird Male Allyship als aktive Verantwortung für Gleichstellung, Reflexion eigener Rollenbilder und solidarisches Handeln auf Augenhöhe beschrieben. Während viele Männer zwar grundsätzlich offen für das Thema sind, fehlt häufig jedoch die konkrete Orientierung:

  • Wie kann Allyship im Alltag glaubwürdig gelebt werden
  • Wie reagiert man in schwierigen Situationen
  • Wie unterstützt man Kolleg*innen konstruktiv, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen

Dieses Training schafft Raum für genau diese Fragen. Offen, praxisnah und ohne moralischen Zeigefinger. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Rolle im Unternehmen, setzen sich mit Wirkung, Verantwortung und Kommunikation auseinander und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsalltag.

Trainingsziele

Im Male Allyship Training entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam:

Ein klares Verständnis davon, was Allyship im Arbeitsalltag konkret bedeutet
Konkrete Möglichkeiten, Kolleg*innen aktiv zu unterstützen
Mehr Bewusstsein für Dynamiken in Kommunikation und Zusammenarbeit
Strategien für respektvolle und konstruktive Kommunikation
Sicherheit im Umgang mit sensiblen oder herausfordernden Situationen
Mehr Klarheit über die eigene Rolle in moderner Zusammenarbeit

Inhalte des Male Allyship Trainings

Inhalte des Male Allyship Trainings-Bild
Bildnachweis: iStock - Drazen Zigic

Das Training verbindet Reflexion, Perspektivwechsel und konkrete Praxis. Die Teilnehmenden arbeiten mit Situationen aus ihrem beruflichen Alltag und entwickeln Handlungsmöglichkeiten, die unmittelbar anwendbar sind.

1. Was bedeutet Male Allyship eigentlich?

Zu Beginn wird gemeinsam erarbeitet, was der Begriff Male Allyship konkret bedeutet und warum er in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Dabei geht es nicht um theoretische Definitionen allein, sondern um die Frage, wie Allyship im Alltag sichtbar wird. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Rolle im Team und setzen sich damit auseinander, wie Unterstützung, Verantwortung und Zusammenarbeit praktisch aussehen können.

Aktuelle Male Allyship Programme zeigen dabei deutlich: Wirkungsvolle Allyship entsteht nicht durch einzelne Statements, sondern durch bewusstes Verhalten und kontinuierliche Auseinandersetzung.

2. Wahrnehmung, Privilegien und Wirkung verstehen

Viele Dynamiken im Berufsalltag entstehen unbewusst:

  • Wer bekommt Aufmerksamkeit?
  • Wer wird häufiger unterbrochen?
  • Welche Perspektiven gelten automatisch als relevant?

In diesem Modul reflektieren die Teilnehmenden, wie Privilegien, Rollenbilder und Kommunikationsmuster Zusammenarbeit beeinflussen können. Dabei geht es nicht um Schuld, sondern um Bewusstsein und Perspektivwechsel.

Die Teilnehmenden erkennen, dass Male Allyship häufig genau dort beginnt, wo Menschen ihre eigene Wirkung besser verstehen.

3. Schwierige Situationen konstruktiv ansprechen

Viele Menschen erleben Situationen, in denen sie gerne reagieren würden, aber unsicher sind, wie.

  • Wie spricht man problematische Aussagen an?
  • Wie interveniert man respektvoll?
  • Wie unterstützt man Kolleg*innen, ohne bevormundend zu wirken?

In diesem Modul entwickeln die Teilnehmenden konkrete Strategien für solche Situationen. Sie lernen, wie klare Haltung und respektvolle Kommunikation miteinander verbunden werden können.

4. Vertrauen und psychologische Sicherheit stärken

Teams funktionieren besser, wenn Menschen sich sicher fühlen, ihre Perspektiven einzubringen.

In diesem Modul geht es darum, wie Allyship dazu beitragen kann, Vertrauen und Offenheit im Team zu stärken. Die Teilnehmenden reflektieren, wie Verhalten, Sprache und Reaktionen Einfluss auf Zusammenarbeit und Teamkultur haben.

5. Allyship in Führung und Unternehmenskultur verankern

Besonders Führungskräfte prägen die Kultur eines Unternehmens.

Deshalb beschäftigt sich dieses Modul mit der Frage, wie Allyship sichtbar in Führung integriert werden kann. Es geht um Entscheidungen, Kommunikation, Verantwortung und die bewusste Gestaltung von Zusammenarbeit.

Die Teilnehmenden entwickeln Ideen, wie Allyship nicht nur individuelles Verhalten bleibt, sondern Teil der Unternehmenskultur werden kann.

6. Transfer in den Arbeitsalltag

Zum Abschluss definieren die Teilnehmenden konkrete nächste Schritte für ihren Alltag:

  • Welche Situationen möchte ich künftig bewusster wahrnehmen?
  • Wie kann ich konstruktiv unterstützen?
  • Wo möchte ich Verantwortung sichtbarer übernehmen?

So entsteht ein klarer Transfer zwischen Training und Praxis.

Zielgruppe

Dieses Training richtet sich an Unternehmen, die Zusammenarbeit bewusst gestalten und Verantwortung im Arbeitsalltag stärken möchten.

Besonders geeignet ist das Format für:

  • Führungskräfte
  • Teams und Mitarbeitende
  • Organisationen mit Fokus auf Diversity und Unternehmenskultur
  • Unternehmen, die Zusammenarbeit und psychologische Sicherheit stärken möchten

Das Training eignet sich sowohl für gemischte Gruppen als auch für reine Männergruppen.

Methoden innerhalb des Male Allyship Trainings

Methoden innerhalb des Male Allyship Trainings-Bild
Bildnachweis: iStock - WeBond Creations

Das Training ist interaktiv, praxisnah und erfahrungsorientiert aufgebaut. Die Teilnehmenden arbeiten mit realen Situationen aus ihrem beruflichen Umfeld und reflektieren konkrete Herausforderungen aus dem Alltag. 

Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • Reflexionsübungen zur eigenen Rolle
  • Arbeit mit Praxisbeispielen
  • Perspektivwechsel und Gruppenarbeit
  • Simulation typischer Gesprächssituationen (Keine Rollenspiele)
  • Moderierter Austausch
  • Entwicklung konkreter Handlungsstrategien

Der Fokus liegt auf Bewusstsein, Handlungssicherheit und konkreter Umsetzung.

Trainer*innen innerhalb des Male Allyship Trainings

Die Trainer*innen verbinden Erfahrung aus Führung, Organisationsentwicklung und Diversity Arbeit mit einem klaren Blick für die Realität moderner Zusammenarbeit.

Sie schaffen einen offenen und vertrauensvollen Rahmen, in dem ehrlicher Austausch möglich wird und gleichzeitig konkrete Handlungsmöglichkeiten entstehen. Ziel des Trainings ist es, Zusammenarbeit zu stärken und Verantwortung im Alltag sichtbar zu machen.

Ihre Anfrage zum Male Allyship Training

Möchten Sie Mitarbeitende und Führungskräfte dabei unterstützen, Zusammenarbeit respektvoll, reflektiert und aktiv mitzugestalten?

Dann lassen Sie uns gemeinsam Ihre Ausgangssituation betrachten und ein Training entwickeln, das zu Ihrer Organisation passt. In einem ersten Gespräch klären wir Ihre Ziele, Herausforderungen und Erwartungen.

Auf dieser Basis entsteht ein Format, das nachhaltige Wirkung entfalten kann.

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Häufige Fragen zum Male Allyship Training

Das Training ist bewusst praxisnah gestaltet.

Die Teilnehmenden arbeiten mit konkreten Situationen aus ihrem Arbeitsalltag und reflektieren reale Herausforderungen aus Teams, Meetings oder Führungssituationen. Theorie dient dabei lediglich als Orientierung und Grundlage für die praktische Arbeit.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Allyship im Alltag tatsächlich sichtbar werden kann und welche Handlungsmöglichkeiten in konkreten Situationen bestehen.

Nein.

Das Training verfolgt keinen moralisierenden Ansatz. Es geht nicht darum, Menschen zu bewerten oder Schuld zuzuschreiben. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage, wie Zusammenarbeit aktiv verbessert werden kann und welche Rolle jede Person dabei spielt.

Viele Teilnehmende erleben das Training gerade deshalb als konstruktiv und hilfreich, weil offen gesprochen werden kann, ohne Angst vor Verurteilung haben zu müssen.

Viele Unternehmen merken, dass Themen wie Vielfalt, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur nicht allein durch Richtlinien oder Leitbilder verändert werden. Entscheidend ist, wie Menschen im Alltag miteinander umgehen.

Male Allyship Programme gewinnen deshalb zunehmend an Bedeutung, weil sie Männer aktiv in Veränderungsprozesse einbeziehen und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen.

Ja, gerade dann kann das Training besonders wertvoll sein.

Das Format arbeitet nicht mit Schuldzuweisungen oder moralischem Druck, sondern mit Reflexion, Austausch und konkreten Situationen aus dem Arbeitsalltag. Viele skeptische Teilnehmende erleben dadurch einen offeneren Zugang zum Thema und entwickeln neue Perspektiven auf Zusammenarbeit und Verantwortung.

Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist der Transfer in den Alltag.

Die Teilnehmenden entwickeln konkrete Handlungsansätze für ihre eigene Rolle und reflektieren, wie sie Zusammenarbeit aktiv mitgestalten können. Dadurch bleibt das Thema nicht abstrakt, sondern wird mit konkreten Situationen und Verhaltensweisen verbunden.

Trainer*innen
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Dennis Jantsch ist Unternehmer, Trainer und Sparringspartner für Organisationen, die sich mit Veränderung, Strategie und Zusammenarbeit auseinandersetzen.

Er arbeitet mit Unternehmen daran, komplexe Themen greifbar zu machen und in klare Strukturen zu übersetzen. Dabei geht es ihm nicht um theoretische Konzepte, sondern um die Frage, was im jeweiligen Kontext tatsächlich funktioniert.

In seinen Workshops bringt er strategisches Denken mit praktischer Umsetzbarkeit zusammen. Ob Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz, Innovation oder Zusammenarbeit, sein Fokus liegt immer darauf, Orientierung zu schaffen und konkrete Ergebnisse zu entwickeln.

Er ist Mitgründer der UnternehmerRebellen und arbeitet mit Organisationen aus Mittelstand, Konzernen und öffentlichen Institutionen. Seine Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen fließt direkt in die Trainings ein und sorgt dafür, dass Inhalte nicht abstrakt bleiben, sondern anschlussfähig sind.

Seine Arbeitsweise ist klar, strukturiert und gleichzeitig offen für neue Perspektiven. Er versteht es, Diskussionen zu bündeln, Komplexität zu reduzieren und gemeinsam mit den Teilnehmenden tragfähige Lösungen zu entwickeln.

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